Gold

Der Begriff Gold stammt vom indogermanischen Wort Ghel, was glänzend oder gelb bedeutet. Gold zählt zu den Edelmetallen und ist zusammen mit Kupfer eines der wenigen farbigen Metalle. Das chemische Element Gold bekam als Elementsymbol Au, sprich die Abkürzung für das lateinische Wort Aurum, was übersetzt "das Gold" bedeutet. Die Ordnungszahl im Periodensystem ist die 79. Gold ist ein Übergangsmetall und steht im Periodensystem in der 1. Nebengruppe (Gruppe 11), die auch als Kupfergruppe oder Münzmetalle bezeichnet wird.

Gold hat auf uns Menschen schon immer eine ganz besondere Wirkung gehabt, denn es zählt zu den ersten Metallen, welches von Menschen verarbeitet wurde. Es ließ sich sehr gut mechanisch verarbeiten und korrodierte nicht. Wegen der Beständigkeit seines Glanzes, seiner Seltenheit und seiner auffallenden Schwere war es sehr begehrt und wurde in vielen Kulturen vor allem für rituelle Gegenstände verwendet.

Die Gier nach Gold war oftmals Auslöser für Kriege, Plünderungen und Eroberungszüge. Goldfunde in Mittel- und Südamerika lockten nach den Fahrten von Christoph Kolumbus europäische und insbesondere spanische Eroberer, sogenannte Conquistadores an, die Gold in Galeonen nach Europa brachten. Spanien wurde so eine Zeit lang zur reichsten Nation Europas, allerdings wurden die indigenen Kulturen durch die Eroberer respektive durch eingeschleppte Krankheiten zerstört. "Gold" weiterlesen

Leichtmetalle

Als Leichtmetalle werden allgemein Metalle und Legierungen bezeichnet, deren Dichte unter 5 g/cm³ liegt. Alle anderen Metalle sind Schwermetalle, von denen Europium mit einer Dichte von 5,244 g/cm³ das leichteste ist. Im technischen Bereich sind vor allem Aluminium, Magnesium, Titan sowie in geringem Umfang Beryllium und Lithium im Gebrauch - sowie weitere Elemente als Legierungselemente in geringer Konzentration. Die Verarbeitung metallischer Werkstoffe erfolgt bei Leichtmetallen grundsätzlich wie bei anderen Metallen auch. "Leichtmetalle" weiterlesen

Schwermetalle

Mit der Bezeichnung Schwermetalle wird willkürlich eine Gruppe von Metallen zusammengefasst. Durch das Fehlen einer eindeutigen wissenschaftlich akzeptierten Definition des Begriffes »Schwermetall« gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen in der Literatur. Eine Studie der IUPAC fand mindestens 38 Definitionen des Begriffes, der angefangen von der Dichte, dem »Atomgewicht« oder der Ordnungszahl bis zu den chemischen Eigenschaften oder der Toxizität reicht.

Folglich unterscheiden sich Listen von »Schwermetallen« von einem Satz von Richtlinien zu einem anderen; dabei werden oft auch Halbmetalle wie z. B. Arsen mit eingeschlossen. Der Begriff wird oft ohne Angabe der Metalle, auf die er sich bezieht, verwendet. Die IUPAC empfiehlt daher, den Begriff künftig nicht mehr zu verwenden. In der Öffentlichkeit gelten oft alle mit dem Begriff »Schwermetall« bezeichneten Stoffe als toxische Substanzen. Insbesondere die Verwendung des Begriffs in diesem Sinn ist äußerst problematisch, da viele der damit bezeichneten Elemente für den Menschen essentiell sind. Aus den oben aufgeführten Gründen ist die Bezeichnung aller anderen Metalle als Leichtmetalle ebenso undefiniert. "Schwermetalle" weiterlesen